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Ein Monat vor Beginn der Europäischen Mobilitätswoche

17/08/2010

Peter Czermak, Klimabündnis

In einem Monat ist es soweit: In mehr als 400 österreichischen Städten und Gemeinden werden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 16.-22.9. und des Autofreien Tages 22.9. wieder Aktionen zu umweltfreundlicher Mobilität gesetzt, neue Radwege eröffnet, autofreie Bereiche geschaffen, neue ÖV-Angebote vorgestellt, Schnupperaktionen im Öffentlichen Verkehr gesetzt.

Genau vor einem Monat gab es eine Autofrei-Aktion, die wohl als großes Vorbild für all diese Maßnahmen gelten kann. Am 18.7. wurde in Deutschland im Ruhrgebiet die Autobahn A60 auf einer Länge von 60 km gesperrt. Bei der Aktion „Still-Leben auf dem Ruhrschnellweg“ im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 wurden 20.000 Tische auf der sogenannten Programmspur aufgestellt und mit Kultur und Kulinarik befüllt. Auf der Mobilspur, wo alles erlaubt war was keinen Motor hat, kam es dann zeitweise sogar zu Staus für Skater, FahrradfahrerInnen, Rikschas etc. 

c: Mathias Duschner

3 Millionen Menschen (!) nahmen an diesem autofreien Festereignis teil. Lassen Sie sich begeistern und insipieren von den Videos „Der schönste Stau der Welt“ und den Fotos auf www.ruhr2010.still-leben-ruhrschnellweg.de und sammeln wir den Schwung für unsere Aktivitäten zur Mobilitätswoche 2010 und für Sanfte Mobilität in unseren Gemeinden für das ganze Jahr.

Peter Czermak koordiniert für das Klimabündnis die Europäische Mobilitätswoche in Österreich.

c: Manfred Vollmer

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Europäische Mobilitätswochenkonferenz

06/04/2010

Barbara Kulmer

Brüssel die Stadt der Versuchung!

 Auf Einladung von Klimabündnis Österreich nahm ich am Europäischen Mobilitätswochen – Meeting in Brüssel teil. Brüssel was für eine wunderbare Stadt, der Grand Place und an jeder Ecke ein Schokoladengeschäft, mir kam vor über der ganzen Stadt liegt der Duft von Schokolade.

Dann das Meeting: Teilnehmer aus ganz Europa mit dem verschiedensten Background und alle mit dem gleichen Ziel: Aktivitäten zu setzen zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität.

Am meisten beeindruckt haben mich Berichte aus so großen Städten wie Zagreb oder Budapest, denen es gelingt, während der gesamten Mobilitätswoche Ihre Innenstadt zu sperren und das in Ländern in denen das Auto einen noch größeren Stellenwert hat als bei uns.

Meine Hoffnung: vielleicht kann der Hinweis auf solche Städte manchen Bürgermeister bei uns überzeugen und noch mehr Städte beteiligen sich an der European Mobility Week. Und was für uns natürlich noch wichtiger wäre: sie setzen zukünftig mehr mutige Schritte für verkehrsfreie oder verkehrsberuhigte Bereiche.

Barbara Kulmer ist Umweltberaterin der Stadtgemeinde Weiz