Unsere Ankunft in Peru – auf den Spuren der Spanier

08/07/2014 by

Perus Hauptstadt Lima liegt am Pazifik und ist benannt nach einem Fluss. Heute Wohnort für 10 Millionen Menschen. Wir starten mit einer Stadtrundfahrt. Eines der ersten Gebäude, das ins Auge springt ist jenes der Botschaft von Kanada, unerwartet riesig, modern, burgartig. In Zeiten, wo Botschaften geschlossen werden, leistet sich Kanada in Peru eine besondere Repräsentanz. Ich erinnere mich, dass kanadische Bergbauunternehmen in Peru groß im Geschäft sind. Da besteht wohl ein Zusammenhang.

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Spanien ist nicht in Freundschaft gekommen

Im Stadtzentrum haben wir immer wieder das Gefühl, in Spanien zu sein. Die Kolonialarchitektur erinnert an jene Zeit, da Spanien Menschen wie Francisco Pizarro in die Welt schickte. Auf die Einladung des Inka Königs zu einem gemeinsamen Gastmahl mit Gastgeschenken für die fremden Europäer reagiert der Spanier mit Gewalt. Spanien ist nicht in Freundschaft gekommen. Unterdrückung und Vernichtung sind angesagt. Eine bedeutende Rolle im Krieg gegen das Inka Reich und seine Bevölkerung kam den Pferden zu. Groß, unheimlich, unbekannt verbreiteten sie Angst und Schrecken. Der Terror war nicht von kurzer Dauer. Noch 200 Jahre nach dem Eintreffen der ersten Spanier ließ man im 17. Jahrhundert Inka Könige öffentlich in Stücke reißen und verschickte die Körperteile in die 4 Landesteile.

Triebfeder des Handelns war von Anfang an die Suche nach Reichtum, Besitz und Macht. Europa hatte es auf das Gold der Inka abgesehen. Es war der Traum den Mann aus Gold, „El Dorado“ zu finden. Koste es was es wolle.

Vor dem Präsidentenpalast bringt uns die Zeremonie der Wachablöse ins Staunen. Was für eine Symbolik, Ritter hoch zu Ross, erinnern unweigerlich an Pizarro und die „Conquistadores“. Ein Trauma für die indigene Bevölkerung wird zelebriert. Wenige Schritte weiter eine Prozession zu Ehren von Santo Antonio von Padua mit Blasmusik und bunt gewandeten Menschen. Die Ornamente auf den Kleidern stellen Inca Symbole dar und leiten sich z.B. vom fugenlosen Bauen von Steinmauern und Stadtmauern, einer besonderen Fertigkeit, her.

„Schon gesehen? Es gibt hier keine Kanalgitter.“

Am Ende unseres Spaziergangs durch die Stadt erfahren wir, dass in Lima nur 7 cm Regen im Jahr fallen. Das entspricht einem Zehntel vom Niederschlag in Wien. Der Klimawandel wird laut Prognosen mehr Regen in Lima bringen. Die Bewohnerinnen freut das nicht. Denn die Stadt ist dafür nicht vorbereitet. Es gibt weder Regenwasserkanäle unter den Straßen noch Dachrinnen.

Eine aktuelle Herausforderung Limas ist die Luftqualität. Leider ist die Stadt jene mit der höchsten Luftbelastung in Lateinamerika. Die Emissionen stammen von Verkehr und Industrie.

Wir spüren die Luftbelastung am eigenen Leib und freuen uns darauf demnächst hoch oben in den Anden tief durchatmen zu können.

Für das Klimabündnis Österreich berichtet Emil Benesch im Rahmen des Europe Aid Projektes „From Overconsumption to solidarity“ aus Peru.

Auf der Anreise – zwischen Käse und Amazonas-Regenwald

07/07/2014 by

Die Reise ist eine gute Gelegenheit wieder einmal näher hinzusehen. Ich beginne gleich damit und lese, dass der vom freundlichen Flugpersonal servierte Traditionskäse aus Holland, seit 400 Jahren an gleichem Ort und Stelle aus der Milch holländischer Kühe gemacht wird. Im Kleingedruckten scheint bei der Zutatenliste Annato auf. Annato oder Urucum, wie sie in Brasilien genannt wird: Ist das nicht jene Pflanze, die von den indigenen Völkern Amazoniens seit jeher angebaut und zur roten Bemalung der Haut verwendet wird? Der gute holländische Traditionskäse hat seine schöne holländische Farbe also von einer tropischen Pflanze aus dem Regenwald. Er verdankt seine Farbe indigenen Völkern, denen immer wieder vorgeworfen wird, sie würden der Entwicklung im Weg stehen.

Philharmoniker – Erdäpfel – Orangensaft

Kann es sein, dass indigene Völker ganz im Gegenteil unbedankte Entwicklungshelfer sind? Spielen klassische Orchester wie die Wiener Philharmoniker nicht mit Bögen aus dem Brasil Holz Baum – der Name des Baumes sowie des Landes sind indigenen Ursprungs? Und was bliebe von unserer Küche würden wir jene Zutaten wegdenken, die wir indigenen Völkern Südamerikas verdanken. Nur ein Stichwort: Erdäpfel.

Kurzum: Ehre wem Ehre gebührt. Wäre eigentlich fair, deutlich zu sagen, wem wir dieses Gemüse verdanken. Und wir uns nicht mit fremden Federn schmücken.

Unser Orangensaft in Österreich kommt ja auch aus Brasilien und wächst nicht in Vorarlberg, wie man aufgrund der Verpackungstexte oft glauben könnte.

 

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In den letzten Stunden vor unserer Ankunft in Lima noch ein Wechselbad der Gefühle. Für 2 Stunden sind wir über Amazonien und sehen intakten, zusammenhängenden Regenwald ohne Ende. Ein grünes Meer. Und wir sehen Flüsse, die ungestaut fließen und sich frei ihren Weg suchen können. Wie es der Zufall so will, führt die Route genau über den mittleren Rio Negro. Genau jene Region, aus der Marivelton stammt, und wo er sich namens der FOIRN und mit Unterstützung der Klimabündnis-Gemeinden für eine weitere Ausweisung indigener Gebiete einsetzt. Die FOIRN-Präsidentin Almerinda Ramos und Marivelton berichteten bei ihrem Österreich Besuch vor wenigen Tagen über den Fortgang ihrer Bemühungen.

Nachdenklich macht der Blick, weil wir nah an Sao Gabriel sind, wo zu Wochenbeginn das Wariró Gebäude unserer Partnerorganisation FOIRN und mit ihm ein Kernprojekt der indigenen Bewegung in Flammen aufgegangen ist. 2 Direktoren der FOIRN mussten daraufhin ihre Teilnahme an der Reise nach Peru kurzfristig absagen und stattdessen zu Treffen mit dem Governeur des Bundesstaates Amazonas nach Manaus reisen. Zu besprechen gibt es viel. Bilder einer Überwachungskamera legen nahe, dass das Feuer kein Unfall, sondern Brandstiftung war.

Der großartige Anblick des Flusses Amazonas bringt mich wieder auf bessere Gedanken. Es geht immer weiter. Peru kann kommen.

Für das Klimabündnis Österreich berichtet Emil Benesch im Rahmen des Europe Aid Projektes „From Overconsumption to solidarity“ aus Peru.

Das Klimabündnis auf den Spuren des El Dorado in Peru

03/07/2014 by

Was ist aus dem Traum vom schnellen Reichtum geworden? Wie wirken sich Goldbergbau und Klimawandel in den Anden und im Amazonas-Regenwald Perus aus? Welche konkreten Initiativen gibt es für mehr Gerechtigkeit und weniger Umweltzerstörung? Und was hat das alles mit uns zu tun?

Go for Gold

Passend zur Reise: Am Flughafen in Wien wird mit Gold geworben.

Im Rahmen des EU Projektes „From Overconsumption to solidarity, frei übersetzt mit „vom zu viel Verbrauch zur Solidarität“, begibt sich das Klimabündnis mit VertreterInnen von Klimabündnis-Gemeinden und Partnerorganisationen auf eine 10 tägige Spurensuche nach Peru.

Für das Klimabündnis Österreich berichtet Emil Benesch.

Reiseplan:

  • Ankunft in Lima und Weiterfahrt nach Cajamarca. 3-4 Tage – Themen: Thema Bergbau, Wasser und Landnutzungsplanung bzw. das Fehlen einer solchen).
  • Weiterflug nach Iquitos. 3-4 Tage (Themen: Erdölgewinnung, Klimawandel und deren Auswirkungen, indigene Bildungsarbeit und das Leben indigener Völker im Regenwald Perus)
  • Lima: 1-2 Tage

Die Klimastaffel in Kärnten mit dem Puppentheater

15/07/2013 by

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In Kärnten hat der Puppenspieler Andreas Ulbrich mit seinem Fahrradanhänger mit integrierten Puppentheater die Klimastaffel begleitet. Zwischen 17. und 23 Juni hat er mit dem Zug und mit dem Fahrrad Kärntner Bahnhöfe und Kindergärten angefahren, um dort für Klimaschutz zu werben. Am Beginn stand die Volkschule  Oberdrauburg. Dort gab es die Radelnde Klimashow im Garten der Pfarre. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Kindergartenkinder erlebten die Ankunft und die Abfahrt des Puppenspielers mit Fahrrad und Anhänger mit den Puppen. Von dort ging es zum Spittaler Bahnhof. In Spittal besuchte er den Weltladen und spielte zwei Vorstellungen des Radelnden Kasperltheaters für die Familien im Stadtpark.

Am Dienstag morgen fuhr die Klimastaffel mit der Bahn nach Villach, wo wir am Hauptbahnhof von der Energiekoordinatorin der Stadt, Mag. Ursula Lackner, abgeholt wurden. Von dort ging Richtung Kindergarten Lind. Die Leiterin Susanne Zimmermann, die BIOnierin der Biokost gestaltete einen herzlichen Empfang an dem auch Stadträtin Wally Rettl teilnahm. Zur Freude der Kinder gab es auch eine Solare Kochstelle. Begeistert verköstigten die etwa 80 Kinder und Erwachsenen die selbstgemachte solare Eierspeis. Mittags ging es dann mit dem Rad nach Ledenitzen /Finkenstein. Auf dem dortigen Kutscherhof gab es für Kinder und Eltern einen Nachmittag rund um das Klima und das Radelfahren. Natürlich gab es auch ein Puppentheater.

Weiter ging es per Bahn und Rad nach Bleiburg. Am Mittwoch Vormittag war die Klimastaffel im Schulzentrum. Das Radelnde Kasperltheater spielte dort für die VolksschülerInnen und in der Neuen Mittelschule.

Per Rad ging es weiter zum Freibad „Pirkdorfer See“ in Feistritz ob Bleiburg. Da es an diesem Tage sehr heiß war, zeigte der Puppenspieler Andreas Ulbrich im für Veranstaltungsraum  für zwei Oberschulklassen den von ihm produzierten Animationsfilm „Verfolgungsjagd im KlimaLand“ und stand danach für Fragen zur Verfügung.

Am Donnerstag ging es mit der Bahn nach St. Veit an der Glan. In zwei Kindergärten gab es vormittag das Open Air Aufführungen des Radelnden Kaspertheaters.

Danach fuhr die Klimastaffel mit dem Rad nach Feldkirchen. Nachmittags spielte das Radelnde Kasperltheater für Familienpublikum im im Garten des Amthofes.

Am Freitag Morgen fuhr uns die Bahn nach Klagenfurt. Von dort aus begleiteten uns DI Helmut Serro, Mag Karin Fera., Dr. Markus Kottek und Ing. Rosimarie Malicha zum Lake Side Park am Wörthersee. Vor der Universität Klagenfurt gab es ein Puppentheater Happening. Unter einem großen schattigen Baum lauschten die 50 Kinder, des „bunteknöpfe“ – Kindergartens vom Lake Side Park. Auch für die vorbeikommenden StudentInnen war es eine willkommene Abwechslung. Auch die Radler der Umweltabteilung spürten die Faszination des Puppentheaters und ließen sich wie die Kinder in den Bann der Geschichte „Die gestohlene Sonne“ ziehen.

Die Hitzewelle war dann selbst dem Kasperl zu viel. Und so radelte er danach sofort ins Strandbad Klagenfurt. Empfangen von Mag. Bernatte Jobst vom Magistrat und von Gemeinderat Mathias Köchl wurde das Kasperltheater gleich neben dem Spielplatz auf. Nach einer kurzen Durchsage kamen aus allen Richtungen die Kinder um der Aufführung zu lauschen.

Am Samstag dem letzten Tag der Staffel ging es nach Glanegg, wo die NGO Arge Naturschutz ihr 20 jähriges Jubiläum feierte.  Die Klimastaffel wurde kurz nach 11.00 Uhr sehr herzlich begrüßt und gratuliert Ihrerseits zum Geburtstag. Auf der Bühne im überfüllten Burghof gab es nachmittags eine Vorstellung es Radelnden Kasperltheaters und abends eine Vorstellung es Comedyprogramms „Klimarettung leicht gemacht“.

Noch am Abend führ das Radelnde Kasperltheater über die Landesgrenze in die Steiermark nach Admont, von wo aus es am Sonntag durch das Gesäuse ging.

Zum Abschluss durch die Region 10 vor Wien

26/06/2013 by

Mi, 26.6. – Tag 10

Zeitig in der Früh rollten wir mit dem E-Auto, dieses Mal ohne Stromprobleme in der Nacht, durch den Morgenverkehr nach Stockerau. Hinein in die Region 10 vor Wien. Der gesamte Tag wurde in Zusammenarbeit mit der Mobilitäszentrale Wienviertel organisiert. Es erwarteten uns bereits die Kreativ Mittelschule Stockerau, die Informatik Mittelschule Stockerau und Bürgermeister Helmut Laab. Zur Stärkung gab es Bio-Äpfel, gesponsert von Bio Austria. Mit den SchülerInnen spielte die ÖBB ein Sicherheitsquiz und das Klimastaffel-Team das Klimaquiz, bei dem es tolle EZA- und Fair Trade-Preise zu gewinnen gab.

Die beiden Klassen begleiteten die Klimastaffel mit dem Rad weiter nach Korneuburg zur AHS. Dort begrüßten Bürgermeister Christian Gepp und Schuldirektor Robert Müllner die RadlerInnen. Im Vorfeld präsentierte Solarpionier Herbert Ebenhart das Neueste zum Thema E-Mobilität. Die Klimastaffel rollte gesund und munter trotz einem kleinen Sturz bei der AHS ein und verdiente sich eine kleine Stärkung. Mit 3 Klassen der AHS wurden im Anschluss ein Klimaschutz-Workshop vom Klimabündnis, ein Workshop von den RadschrauberInnen – der Selbsthilfegruppe für RadfahrerInnen in Korneuburg – und das Klimaquiz durchgeführt.

Angeführt von Umweltstadträtin Elisabeth Kerschbaum radelte die Klimastaffel zur letzten Station auf der Tour 2013 nach Langenzersdorf. Organisiert wurde diese von Gemeinderat Peter König. In der Volksschule gabs für die Kleinen das Kasperltheater „Kasperl und die Klimafee“. Für die älteren Kinder wurde ein Workshop und das Klima-Quiz angeboten.

Fotos von Niederösterreich findet ihr HIER!

DANKE an alle, die bei der Klimastaffel 2013 mit dabei waren.
Und DANKE an alle, die mitgeholfen haben.

Euer Klimastaffel-Team

Das Zittern um jeden Kilometer..

26/06/2013 by

Di, 25.6. – Tag 9

Der Tag 9 der Klimastaffel begann mit einer bösen Überraschung. Das E-Auto wurde über Nacht nicht geladen! Kein Kilometer  Reichweite mehr! Zum Glück war die erste Station direkt in Fehring bei der Volksschule und daher trotz fast leerer Batterie leicht erreichbar. Die Zitterpartie begann erst hier. Ein Ladevorgang zum vollständigen Aufladen des E-Autos benötigt laut Herstellerangaben 6-9 Stunden. Das wurde nun getestet und kann leider nicht bestätigt werden. Der Ladevorgang dauert wesentlich länger als gedacht. Die Klimastaffel fuhr mit dem Zug weiter nach Dechantskirchen und hatte dabei keine Probleme die 80 km zurückzulegen. Mit dem E-Auto mussten wir noch einige Stunden warten, bis Reichweite zumindest auf 85 km kletterte. Um die Zeit sinnvoll zu nutzen, spielten wir mit den Volksschülern in der 10 Uhr Pause noch das Klimaquiz und verteilten Goodies.

Dann erst fing das zittern um jeden Kilometer an. Vor uns lagen einige kleine Berge, die die Kilometer nach unten purzeln ließen, auch die Autobahn machte uns zu schaffen, wo wir mit max. 80 km/h unterwegs waren, um den Verbrauch zu minimieren. Schon fast in Dechantskirchen angelangt, zeigte uns die Anzeige plötzlich keine Reichweite mehr und Piepstöne erklangen. Ein Zeichen, dass es wirklich dem Ende zuging! Um nicht mitten im Wald zum Stillstand zu kommen, blieben wir bei einem Haus stehen um zumindest 15 Minuten zu laden und unser Ziel sicher zu erreichen. So geschah es auch. Mit der allerletzten Energie und den kurzen Zwischen-Tank-Stopp gelang es uns, Dechantskirchen mit Verspätung zu erreichen.

Inzwischen waren die restlichen KlimastaffelteilnehmerInnen, der Puppenspieler und der Fehringer VBGM Gerhard Demmel mit dem Zug nach Dechantskirchen unterwegs und kamen dort pünktlich um 10.55 an. Am Bahnhof wurde ihnen ein toller Empfang von ca 150 Kindergartenkindern, SchülerInnen und Erwachsenen bereitet. Nach einem Ziehharmonikastück eines Schülers begrüßten Maria Knöbl von der Volksschule, Pfarrer Wolfgang Fank und VBGM Johann Zinggl die Klimastaffelteilnehmer herzlich. Danach ging es gemeinsam in die Volksschule, wo im festlich vorbereiteten Turnsaal das Programm begann. Dort präsentierten die Sonnenkinder des Kindergartens, die Müllpolizei der Volksschule und weitere Kinder ihre Klimaschutzprojekte. Außerdem wurden Kinder, die sich vorbildlich im Umweltschutz engagieren, mit Urkunden ausgezeichnet. Nach dem Mülltonnennlied, dem Schwirren der Bienen und dem Klimastaffelsong gab der radelnde Puppenspieler eine Vorführung seines Kasperltheaters. Am Nachmittag berichteten Maria Knöbl und Pfarrer Fank noch von den aktuellen und geplanten Klimaschutzaktivitäten der Pfarre und verabschiedeten die TeilnehmerInnen der Klimastaffel mit einem Dechantskirchner Taler Richtung Niederösterreich.

Nach der Station in Dechantskirchen standen wir erneut vor dem Problem der geringen Reichweite trotz 4 Stunden laden des E-Autos. Das Klimastaffel-Team vertrieb sich seine Wartezeit mit einem Fußballmatch mit 13 jährigen Dechantskirchnern. Nach 6 Stunden Ladezeit, mit erst 55% Ladestatus (!) und 85 km Reichweite, gings Richtung Niederösterreich..

Puppentheater, Klimaquiz und viele Kinder

24/06/2013 by

Mo, 24.6.

Wetterupdate: laue 10°C, Regen

Der Sommer hat uns verlassen, der Regen hat uns eingeholt. Von lauen 10°C und strömenden Regen ließ sich das Klimastaffel-Team die Laune nicht verderben und radelte von Trofaiach nach Leoben. Am Hauptplatz empfing uns Gemeinderat Josef Riegler und der Geschäftsführer des AWV Alfred Krenn und sowie zwei Volksschulklassen, die trotz schlechtem Wetter beim Klimaquiz am Hauptplatz dabei sind. Auch der Puppenspieler Andreas Ulbrich brachte dank Kasperl die Sonne zurück. Gestärkt am tollen Bio-Buffet von der Genussbäckerei des Down-Syndrom Zentrum in Leoben-Hinterberg radelte die Klimastaffel weiter nach Bruck an der Mur. Hier warteten schon viele Volksschulkinder im Rathaus auf den Kasperl und das Klimaquiz.

Mit Zug, Rad und E-Auto von Renault gings am Nachmittag nach Vasoldsberg. Bürgermeister Josef Baumhackl, Vizebürgermeister Michael Kaufmann, Gemeinderat Franz Gruber und viele weitere sehr engagierte Vasoldsberger empfingen uns mit Blasmusik recht herzlich. Sehr erfreut waren wir über eine neue Klimastaffel-Song Version der Volksschule, die um einen Sonnenuhr-Klima-Kreis lautstark vorgesungen wurde. Der Puppenspieler Andreas Ulbrich unterhielt auch hier jung und alt. Beim Klimaquiz konnten alle ihr Wissen zu den Themen Klimaschutz, Mobilität, Energie und Ernährung testen, neues lernen und EZA Produkte gewinnen. Zur Stärkung gab es nicht nur frisch gestrichene Brote sondern auch eine Eierspeis mit Kürbiskernöl! Mmmh!

Zum Abschluss des Tages forderte das Klimastaffel-Team die 8 jährigen Nachwuchsspieler aus Vasoldsberg zu einem Fußballmatch auf, das 6:8 für die tolle Heimmannschaft ausging! Gratulation! Aber die Revanche folgt irgendwann…

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Sommer, Sonne, Radl-time

24/06/2013 by

Sonntag, 23.6.

Ein weiterer sommerlicher Sonnentag erwartet die Klimastaffel im Nationalpark Gesäuse. Beim Weidendom machte die Klimastaffel Station und bot dem Laufpublikum nicht nur Infos zum Thema Klimaschutz, sondern auch die Möglichkeit E-Roller von der neu entstandenen Mobilitätsplattform zu testen. Am Nachmittag gings mit dem Rad weiter über den Präbichl Richtung Trofaiach.

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mit dem Zug durch das Salzkammergut..

23/06/2013 by

Samstag, 22.6.

Gestärkt nach dem Frühstück ging es mit dem Zug von Altmünster nach Bad Goisern. Johanna Bors begleitet das Klimastaffel-Team mit dem Fahrrad von Gmunden zum Bahnhof Altmünster und übergab die Klimastaffel an Josef Pesendorfer von Altmünster. Von hier startete der Literatur-Zug mit interessanten Gesprächen über Klimaschutzprojekte und musikalischer Untermauerung des Klimastaffel-Teams nach Bad Goisern zum Klimastaffel-Fest mit der ÖBB Roadshow. Peter Rapp, Claudia Dallinger und Shumy empfingen die Klimastaffel im Veranstaltungszelt der ÖBB Roadshow am Bahnhof. Es gab viele tolle Preise der ÖBB zu gewinnen, auch beim Klimaquiz konnten jung und alt ihr Wissen testen und Schokolade und Müsliriegel von der EZA gewinnen und vom Hüpfzug Timi Taurus waren die Kleinsten nicht mehr wegzubringen. Nach einem erfolgreichen Klimastaffel-Fest in Bad Goisern mit Bürgermeister Ellmer Peter rollte das Klimastaffel-Team weiter in die Steiermark.

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Sonnenwende in Oberösterreich

21/06/2013 by

Am Fr, 21.6. erreichte die Klimastaffel mit dem Zug und E-Auto den Bahnhof Schwanenstadt zum Klimastaffel-Fest mit der ÖBB Roadshow. Mit dem Rad ging es durch die schöne Landschaft nach Laakirchen. Bei einer interessanten Führung im Papiermachermuseum erfuhren wir näheres zur Geschichte des Papiers. Entlang von Kornfeldern ging es mit der Begleitung von Simon Kreischer von der Gemeinde Laakirchen weiter in Richtung Traunstein nach Gmunden. Frau Johanna Bors (Grüne Gmunden) empfing uns am Ufer des Traunsees und begleitete uns mit einer Delegation aus Gmunden zum Sonnwendfeuer beim Badeplatz der Union beim Hoisn. So ließen wir den längsten Tag des Jahres gemütlich am Traunseeufer ausklingen..

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