Das Zittern um jeden Kilometer..

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Di, 25.6. – Tag 9

Der Tag 9 der Klimastaffel begann mit einer bösen Überraschung. Das E-Auto wurde über Nacht nicht geladen! Kein Kilometer  Reichweite mehr! Zum Glück war die erste Station direkt in Fehring bei der Volksschule und daher trotz fast leerer Batterie leicht erreichbar. Die Zitterpartie begann erst hier. Ein Ladevorgang zum vollständigen Aufladen des E-Autos benötigt laut Herstellerangaben 6-9 Stunden. Das wurde nun getestet und kann leider nicht bestätigt werden. Der Ladevorgang dauert wesentlich länger als gedacht. Die Klimastaffel fuhr mit dem Zug weiter nach Dechantskirchen und hatte dabei keine Probleme die 80 km zurückzulegen. Mit dem E-Auto mussten wir noch einige Stunden warten, bis Reichweite zumindest auf 85 km kletterte. Um die Zeit sinnvoll zu nutzen, spielten wir mit den Volksschülern in der 10 Uhr Pause noch das Klimaquiz und verteilten Goodies.

Dann erst fing das zittern um jeden Kilometer an. Vor uns lagen einige kleine Berge, die die Kilometer nach unten purzeln ließen, auch die Autobahn machte uns zu schaffen, wo wir mit max. 80 km/h unterwegs waren, um den Verbrauch zu minimieren. Schon fast in Dechantskirchen angelangt, zeigte uns die Anzeige plötzlich keine Reichweite mehr und Piepstöne erklangen. Ein Zeichen, dass es wirklich dem Ende zuging! Um nicht mitten im Wald zum Stillstand zu kommen, blieben wir bei einem Haus stehen um zumindest 15 Minuten zu laden und unser Ziel sicher zu erreichen. So geschah es auch. Mit der allerletzten Energie und den kurzen Zwischen-Tank-Stopp gelang es uns, Dechantskirchen mit Verspätung zu erreichen.

Inzwischen waren die restlichen KlimastaffelteilnehmerInnen, der Puppenspieler und der Fehringer VBGM Gerhard Demmel mit dem Zug nach Dechantskirchen unterwegs und kamen dort pünktlich um 10.55 an. Am Bahnhof wurde ihnen ein toller Empfang von ca 150 Kindergartenkindern, SchülerInnen und Erwachsenen bereitet. Nach einem Ziehharmonikastück eines Schülers begrüßten Maria Knöbl von der Volksschule, Pfarrer Wolfgang Fank und VBGM Johann Zinggl die Klimastaffelteilnehmer herzlich. Danach ging es gemeinsam in die Volksschule, wo im festlich vorbereiteten Turnsaal das Programm begann. Dort präsentierten die Sonnenkinder des Kindergartens, die Müllpolizei der Volksschule und weitere Kinder ihre Klimaschutzprojekte. Außerdem wurden Kinder, die sich vorbildlich im Umweltschutz engagieren, mit Urkunden ausgezeichnet. Nach dem Mülltonnennlied, dem Schwirren der Bienen und dem Klimastaffelsong gab der radelnde Puppenspieler eine Vorführung seines Kasperltheaters. Am Nachmittag berichteten Maria Knöbl und Pfarrer Fank noch von den aktuellen und geplanten Klimaschutzaktivitäten der Pfarre und verabschiedeten die TeilnehmerInnen der Klimastaffel mit einem Dechantskirchner Taler Richtung Niederösterreich.

Nach der Station in Dechantskirchen standen wir erneut vor dem Problem der geringen Reichweite trotz 4 Stunden laden des E-Autos. Das Klimastaffel-Team vertrieb sich seine Wartezeit mit einem Fußballmatch mit 13 jährigen Dechantskirchnern. Nach 6 Stunden Ladezeit, mit erst 55% Ladestatus (!) und 85 km Reichweite, gings Richtung Niederösterreich..

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