Voneinander Lernen

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Die Reise am Içana Fluss brachte uns viele Eindrücke vom alltäglichen Leben der Indigenen. Diese möchten wir an dieser Stelle und zukünftig mit den Gemeinden teilen. Fünf Nächte in der Hängematte, Fischsuppe mit Chili zum Frühstück und trockene Maniokvariationen als Beilage zu jedem Essen, unangenehm juckende Stiche einer Moskitoart Pium am ganzen Körper und Muskelkater vom Fußballspiel mit den Schülern der Pamaalí Schule zählen zu den persönlichen Souvenirs.

Viel beeindruckender hingegen war der Besuch eines Feldes mitten im Wald. Niemand von uns hat jemals ein Feld mit so vielen Kulturen nebeneinander gesehen. Neben Maniok – die Hauptnahrungsquelle neben Fisch – sind auf einem ca. 1,5 ha großen Feld auch Bananen, Ananas, Chili und Palmen zu finden. Die Arbeit am Feld obliegt den Frauen. Ihr Tag beginnt um 4 Uhr Früh mit der Vorbereitung des Frühstücks und sich um die Kinder kümmern. Anschießend geht es aufs Feld, wo bis zum Nachmittag von Hand gearbeitet wird. Vom Feld zurück – oft mittels Paddelboot – wird die Wäsche im Fluss gewaschen und das Abendessen vorbereitet. Um 9 am Abend endet der Tag.

Immer wieder streicht das Klimabündnis hervor, dass die Indigenen im und mit dem Wald leben. Wir durften dies in Ansätzen erleben. Dieses Leben soll jedoch nicht nostalgisch wirken. Nur harte Arbeit lässt die Saat auf den nährstoffarmen Böden wachsen. Die Situation lässt sich vielleicht ein bisschen mit der Arbeit unserer BergbäuerInnen vergleichen.

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