Regenwald und Indigene in Brasilien

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17. März: Das Instituto Socioambiental (ISA) begleitet viele Projekte von Indigenen in Brasilien. Darunter zum Beispiel in der Region des Xingu – bekannt geworden durch das Belo Monte Megakraftwerk. Aber auch die Klimabündnis Partner FOIRN erhalten fachliche Unterstützung.

Ein großes Aufgabengebiet des ISA ist die Kartierung des Amazonasgebiets. Dazu gehört die Erfassung von Gebieten in denen vorrangig Indigene leben, Flächen die unter Naturschutz stehen und Flächen, die bereits gerodet sind. Eine sehr umfassende aktuelle Publikation zeigt bereits verlorene Regenwaldflächen und weist auf geplante Projekte hinDownload hier (Publikation auf Spanisch). In Brasilien geht der Regenwald nach wie vor hauptsächlich für Viehweiden und den großflächigen Anbau von Soja und Zuckerrohr (Verarbeitung für Viehfutter und Ethanol) verloren. In Ecuador zum Beispiel ist hingegen die Erdölförderung ausschlaggebend. In jedem Fall tragen wir in Europa zur Zerstörung bei. Fast die Hälfte des brasilianischen Soja wird exportiert und landet in den Mägen unserer Rinder und Schweine in der Massentierhaltung.

In Brasilien werden aktuell 230 indigene Gruppen gezählt. 70% dieser Ethnien haben unter 1.000 VertreterInnen. Insgesamt leben rund 700.000 Indigene in Brasilien.

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