Mein großer Auftritt mit der UN-Klimachefin

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von Christian Finger aus Cancún

gestern bin ich doch mit einiger Nervosität – und nach leichtem Schlaf – aufgestanden. Immerhin es war der „große Tag“ für mich auf der Konferenz. Ich hatte den Auftrag und die Ehre, die von Kindern aus 10 Ländern Europas gesammelten 2.660.251 Kindermeilen an Christiana Figueres, zu übergeben. Sie ist nichts weniger als die Leiterin des UNFCCC-Sekretariates, kurz also „UN-Klimachefin“ – solche Leute trifft man auch nicht jeden Tag.

Und da ich schon in unzähligen Schulen Workshops – oft auch zum Thema Kindermeilen – gemacht habe, weiß ich, mit welcher Begeisterung und Anteilnahme Kinder an der Aktion teilnehmen. Das ist dann schon ein Auftrag. Nachdem ich das Plakat vorbereitet hatte, fuhr ich mit dem Bus in die Cancún-Messe, und von dort zum Moon Palace Hotel. Die Übergabe war für 14 Uhr im Expo-Center mit dem klingenden Namen Azteka vereinbart. Johannes Wahlmüller von Global 2000 (bei dem ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchte und seinen Blog empfehle) übernahm die Rolle des Fotografen. Mit Warren Waetford, einem Assistent von Christiana Figueres wurde knapp vor der Übergabe noch der Ablauf besprochen und dann war es soweit. Die UN-KIimachefin kam und nahm mir mit ihrer ungezwungenen Art und natürlich auch mir ihrem perfekten Deutsch alle Nervosität.

Ich überreichte ihr die Kindermeilen und erklärte ihr den Ablauf der Kampagne. Nachdem ich ihr den Brief eines Kindergartens aus Deutschland an die PräsidentInnen der Konferenz zeigte, war sie davon so angetan, dass sie sich nach der Adresse des Kindergartens erkundigte, um sich bei den Kindern mit einem persönlich Brief zu bedanken.

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Eine Herausforderung war dann die Konvertierung und Übermittlung der Bilder nach Deutschland und Österreich. Probleme mit der Internetverbindung gibt es hier leider ständig. Immerhin blieb mir noch etwas Zeit für ein Treffen der VertreterInnen der Indigenen Völker. Das Thema der Diskussion war für mich hoch interessant. Besonders ein Hinweis einer Vertreterin hat mir gefallen: Sie will, dass der in allen indigenen Kulturen wesentliche Begriff „Mother Earth“ in die offiziellen Dokumente und Texte der Verhandlungen aufgenommen wird.

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