Mobilitätswochen-Arbeitsqualität

by

Peter Czermak, Klimabündnis

Es ist schön eine Arbeit zu haben, die sinnvoll ist und Spass macht. Die Koordination der Europäischen Mobilitätswoche ist so eine Sache. Da ist man ein Teil von einem großen engagierten Netzwerk von Akteuren mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigeren Lebensgestaltung im Verkehrsbereich.

Dies beginnt bei den vielen Akteuren, BürgermeisterInnen, GemeinderätInnen, GemeindemitarbeiterInnen und AktivbürgerInnen in den österreichischen Gemeinden. Eine Woche vor Beginn der Mobilitätswoche ist absehbar, dass 2010 ein neuer Teilnahmerekord mit deutlich mehr als 400 Städten und Gemeinden ereicht wird. Neue Radwege werden eröffnet, Elektromobilität getestet, ÖV-Angebote beworben, autofreie Straßenbereiche mit Leben gefüllt, Autos verhüllt, Pedibusaktionen für autofreie Schulwege gestartet und vieles mehr.

In unserem Klimabündnisbüro in Wien sind die MitarbeiterInnen eifrig beschäftigt die Materialbestellungen der Gemeinden zeitgerecht abzuwickeln und zu versenden. Der Pressereferent feilt an den letzten Formulierungen für die zahlreichen Presseaussendungen. Auch in den Klimabündnis-Landesbüros sind die KollegInnen tätig, die Gemeinden noch bis zuletzt bei ihren Aktionen zu beraten und zu unterstützen. Auch andere Organisationen wie das Energieinstitut in Vorarlberg oder die Dorf- und Stadterneuerung in Niederösterreich sind wesentlich an den Vorbereitungen beteiligt.

Wichtige Partner gibt es auch bei den Verkehrsverbünden und Verkehrsunternehmen, die mit zusätzlichen ÖV-Aktionen ein attraktives Angebot für die Mobilitätswoche schaffen. Kreative Köpfe bei Beratungsbüros wie z.B. beim Büro Praschl Motiv- und Mobilitätsforschung sorgen für immer wieder neue Ideen wie dem heurigen RADLresonanzREKORD in Langenlois.

Auch die MitarbeiterInnen in den Institutionen von Bund und Ländern sind wesentlich beteiligt. Ohne finanzielle und inhaltliche Unterstützung des Lebensministeriums und zahlreicher Bundesländer wäre eine Kampagne in dieser Breite schwer abwickelbar.

Doch auch auf internationaler Ebene gibt es das Netzwerk der Akteure. Drei mal jährlich treffen sich ca. 15 nationale Mobilitätswochen-KoordinatorInnen zum inhaltlichen Austausch und Weiterentwicklung der Kampagne. Im Auftrag der EU erfolgt die internationale Koordinierung gemeinschaftlich durch Energy Cities, Eurocities und Klimabündnis International.

Alle diese Personen (und auch die, die ich jetzt vergessen habe) wollte ich jetzt einmal vor den Vorhang holen und mitteilen: es ist toll, mit euch im Team zu arbeiten! Und für euch singt jetzt Django Edwards den Bicycle Seat Song. Weitere amüsanten Verkehrsvideos gibt es auf http://www.mobilitaetswoche.at/start.asp?ID=229385&b2=1179

Peter Czermak koordiniert für das Klimabündnis die Europäische Mobilitätswoche in Österreich.

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